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Die Insel Poel

Kirchdorf auf Poel

In der Wismarer Bucht, der Stadt und dem Hafen vorgelagert, ist sie zu finden-
die Insel Poel.

Der Hauptort der Insel ist der kleine Ort Kirchdorf. Bereits von weitem grüßt der Kirchturm herüber.

Anlaufpunkt des Ortes ist natürlich der kleine Hafen. Zahlreiche Freizeityachten und auch einige Fischerboote liegen hier ständig vor Anker. Es gibt eine Fährverbindung zwischen der Hansestadt Wismar und dem kleinen Hafen.

Wenn einer der wenigen Fischer mit seinem Schiff nach getaner Arbeit in den Hafen einläuft, ist er bald von ``Landratten`` umlagert. Das Anlanden der Fischkisten wird genaustens beobachtet und man kann auch gleich fangfrischen Fisch erwerben. Am Hafen befindet sich auch eine kleine Schiffswerft.

Hinter einem hohen Wall und Bäumen, unmittelbar am Kirchdorfer Hafen gelegen, steht die Backsteinkirche, deren Grundstein bereits aus dem Jahre 1229 datiert.

Im Ort befindet sich auch ein kleines Heimatmuseum in einem 1806 erbauten Haus, das einst als Küsterei und Schule diente. Zu erkennen ist das Gebäude an einem davor liegenden Fischkutter.

Timmendorf

In Timmendorf, keinesfalls mit dem Timmendorf in Schleswig - Holstein verwechseln, befindet sich der einzige Campingplatz der Insel, ein kleiner Hafen mit Lotsen- und Zollstation sowie einen Leuchtturm.

Das 21 m hohe Bauwerk sendet seit 1872 bis zu 16,5 Seemeilen weit sein Licht auf die Ostsee hinaus und sichert so die genaue Ansteuerung des Wismarer Hafens. Bereits seit 1952 dankte der letzte Leuchtturmwärter ab und seit dem wird die Technik automatisch gesteuert.

Von 1997 - 1999 ist der Turm gründlich überholt worden und kann nun weiterhin zur Sicherheit der Schiffahrt seinen Dienst verrichten.

Schwarzer Busch

Am Schwarzen Busch ist das Badeleben eher etwas beschaulicher.

Beim Besuch des schönen Strandes, der ideal für Familien mit Kleinkindern ist, müssen die Autos 500 m vor dem Strand auf einem zentralen Parkplatz abgestellt werden. Der Weg zum Strand führt an einem Denkmal vorbei, das an die Schiffskatastrophe vom 3. Mai 1945 in der Lübecker Bucht erinnert.

Dort wurde seinerzeit ein Flüchtlingsboot mit über 10.000 Häftlingen des Naziregime irrtümlicher Weise duch britische Bomber beschossen und versenkt. Zahlreich ertrunkene KZ-Häftlinge wurden Tage später von den Wellen der Ostsee an die Küste Poels getragen. Hier fanden sie ihre letzte Ruhestätte.

Der Hafen von Timmendorf