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Warnemünde

Das Wahrzeichen

Man sieht den Leuchtturm von fast überall in Warnemünde - und von ihm kann man aus etwa 30 m Höhe fast alles in Warnemünde sehen. 1897 als Seezeichen erbaut, hilft er nicht nur Schiffen auf ihrem Weg in den sicheren Hafen, sondern ist auch - Dank engagierter Warnemünder Hobby-Leuchtturmwärter - eine weitere Attraktion des Ostseebades geworden. Zu seinen Füßen hält eine Gedenktafel an der alten Lotsenstation, dem "letzten Haus vor Dänemark", die Erinnerung an die große Sturmflut im Jahre 1872 wach. Die Molen, zum Schutz vor den mächtigen Naturgewalten errichtet, säumen die Hafeneinfahrt.

Leuchtturm Warnemünde
Am Leuchtturm, 18119 Rostock-Warnemünde
Tel. (03 81) 5 19 26 26
geöffnet:
Mai bis September - täglich 10 bis 19 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 2,00 EUR
Kinder, Studenten, Rentner 1,00 EUR
Familien 4,00 EUR

Der Alte Strom

Der Alte Strom ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Fischkutter, Fahrgastschiffe, große Yachten und kleine Segelboote, aber auch der Seenotrettungskreutzer sind hier vertäut. Die Häuser, die früher einmal die "Vörreeg" waren, beherbergen heute Cafés, Lokale, Eisdielen und viele kleine Geschäfte. Am anderen Ufer des Stromes, auf der Mittelmole, sind der alte Fährhafen, der Bahnhof und die Marinas zu finden. In Höhe der drehbaren Bahnhofsbrücke befindet sich das Vogteigebäude, der historische Sitz der Rostocker Stadtverwaltung in Warnemünde.

Das südliche, "Rostocker Ende" des Alten Stromes ist ruhiger. Hier trifft die "Achterreeg" (heute Alexandrinenstraße) auf die "Vörreeg". In der schmalen Gasse mit dem markanten Kopfsteinpflaster gibt es weniger Veranden und Geschäfte. Die Straße ist nicht nur für Kneipenbesucher ein Geheimtip. Hier ist auch das Warnemünde-Museum zu Hause. Immer wieder führen kleine Gänge, sogenannte "Tüschen" (heute Querstraße I bis V), von der Alexandrinenstraße zum Alten Strom.

Die Umgebung

Aber auch östlich des Alten Stromes gibt es manche Attraktion zu bestaunen. Kreuzfahrtschiffe mit Touristen aus aller Welt machen am Passagierkai fest. Warnemünde ist seit der Wende zu einem der bei Kreuzfahrt-Reedern beliebtesten Ostseehäfen geworden. Dahinter beginnt das Areal der Kvaerner-Warnow-Werft, eine der modernsten Schiffswerften Europas.Mit einer Fähre gelangt man über den Neuen Strom auf das andere Ufer der Warnow, nach Hohe Düne. Von den neuen Lotsenstation aus wird die Hafeneinfahrt kontrolliert. Auch wenn sich in Warnemünde keine olympischen Segelträume erfüllen konnten, einen olympischen Segelhafen soll es trotzdem geben. Aber noch dominiert auf der Landzunge der Hafen der Bundesmarine. Hinter Markgrafenheide mit seinen neuen Hotels und dem großen Campingplatz beginnt das große Waldgebiet der Rostocker Heide, das schon 1252 dem Landesfürsten von den Rostockern abgekauft wurde und die Stadt damit heute zu einer der waldreichsten Städte Deutschlands macht.